Berichte zu Kinderarmut, Gesundheit & Förderung von Kindern
PISA Schock: Was nun? 6 Wege aus dem Bildungstief
In der aktuellen PISA Studie hat sich Deutschland massiv verschlechtert. Die gemessenen Leistungen der Schüler*innen liegen 2025 in allen drei Bereichen auf dem niedrigsten jemals gemessenen Niveau. Das lässt sich nicht auf die einzelnen Fächer eingrenzen: Deutschland hat ganz offensichtlich ein umfassendes Bildungsproblem.
Wir fragen: was sind die Knackpunkte, was kann und was muss geändert werden, und was können die Eltern, was kann die Familie dazu beitragen?
Großes Herz für den kleinen Hunger
In den Frühstücksklubs essen sich deutschlandweit jeden Morgen rund 300 Kinder fit für den Schultag. Möglich wird das durch eure Spenden – und durch engagierte Frühstücksklub-Helfer*innen. Eine davon ist Helga Pichlmeier. Gemeinsam mit ihrem Mann Hans ist sie von Anfang an im ersten Frühstücksklub in München dabei.
Viel mehr als eine Scheibe Brot
„Frühstück ist fertig!“ Ein magischer Satz. Du denkst „duftende Brötchen, lecker belegt, knackiges Obst, knuspriges Müsli“ – und dein Tag fängt an, dir Spaß zu machen. Egal, was nach dem Frühstück kommt, Arbeit oder Schule – du hast die Energie, um voll durchzustarten.
Zuwanderung als Folge von Kinderarmut in Afrika
Die Deutsche Lebensbrücke unterstützt seit vielen Jahren Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Liberia, mit dem Ziel, jungen Menschen in ihrer Heimat eine Überlebenschance zu geben. Ohne diese Chance sind junge Menschen gezwungen, ihr Land zu verlassen, um sich im Ausland das Leben aufzubauen, das sie daheim nicht haben.
Liberia: Erziehung und Bildung als Lebensgrundlage
Bildung ist der einzige zuverlässige und nachhaltige Weg für die liberianischen Mädchen – aber genauso für die Jungen – hinaus aus der ererbten Armut und hin zu einem selbstbestimmten und finanzierten Leben in ihrem Heimatland. Deshalb unterstützt die Deutsche Lebensbrücke gezielt Bildungsprojekte in Liberia.
Kinderarmut in Deutschland 2026: Wenn das Nötigste fehlt
In Deutschland wächst die Armut – und mit ihr die Not vieler Kinder. Der neue Armutsbericht des Paritätischen zeigt: Die Armutsquote liegt mit 16,1 % auf dem höchsten Stand (seit 2020). 13,3 Millionen Menschen sind betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen unzählige Kinder, die ohne ausreichende Förderung, Gesundheit und faire Chancen aufwachsen.
Joes Vision: Kindern in Liberia helfen, eine bessere Zukunft zu erreichen
Joe Reeves hat sein gesamtes privates Vermögen in das Institut gesteckt. Heute besitzt er weniger als 500 Dollar – dabei wuchs er selbst als eines dieser „weniger privilegierten“ Kinder auf, denen er heute hilft. Er kennt ihre Not aus eigener Erfahrung.
Regelsatz: Wenn Armut der Maßstab für Armut ist
Deutschland rühmt sich gern als Sozialstaat. Auf dem Papier stimmt das, doch in der Praxis sieht es oft anders aus. Die spannende Frage ist: Wie kommt der Staat eigentlich zu der Zahl für Regelsätze in der Grundsicherung (noch Bürgergeld), die am Ende auf dem Konto landet? Und entspricht diese Zahl wirklich dem, was das Gesetz verlangt?
Kinderrechte ins Grundgesetz!
Über 30 Jahre ist es her, seit Deutschland die UN Kinderrechtskonvention unterschrieben hat. Im Grungesetz sind die Kinderrechte bei uns aber noch nicht. Warum?
Armut: „Jammern auf hohem Niveau“?
Oft heißt es, die Debatte über Armut in Deutschland sei „Jammern auf hohem Niveau“. Wirklich arm, das sind Menschen in Afrika oder Indien, die Hunger leiden oder in Slums leben. Dieser Vergleich verkennt allerdings, dass Armut unterschiedliche Gesichter hat.
Wie soziale Ungleichheiten den Alltag prägen
Soziale Ungleichheit ist ein Thema, das uns alle betrifft – ob wir es direkt spüren oder eher aus der Ferne beobachten. Doch warum halten sich gerade die krassesten Formen von Ungleichheit so hartnäckig? Warum lassen sie sich trotz klarer Kritik und wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht einfach abschaffen oder zumindest deutlich verringern?
Soziale Umwelt (Exposom) & Gesundheit – arm in der Kindheit, krank im Alter
Wer in der Kindheit wenig hat, zahlt im Alter oft doppelt drauf: Die Summe negativer Sozialeinflüsse prägt die Gehirngesundheit ein Leben lang. Armut ist dabei nicht einfach nur ein Mangel an Geld. Sie ist ein Mix aus Entbehrungen, Dauerstress und verpassten Chancen, der sich tief ins Gehirn eingräbt und bis ins hohe Alter nachwirkt.

