Zuwanderung als Folge von Kinderarmut in Afrika

Die Deutsche Lebensbrücke unterstützt seit vielen Jahren Bildungs- und Gesundheitsprojekte in Liberia, mit dem Ziel, jungen Menschen in ihrer Heimat eine Überlebenschance zu geben. Ohne diese Chance sind junge Menschen gezwungen, ihr Land zu verlassen, um sich im Ausland das Leben aufzubauen, das sie daheim nicht haben.

 
Zuwanderung als Folge von Kinderarmut in Afrika

Niemand verlässt seine Heimat freiwillig ohne Not.

Auch bei uns ziehen die meisten Menschen nicht gerne „einfach so“ um und lassen ihr gewohntes Umfeld, Freunde und Familie hinter sich. Selbst, wenn es sich nur um einen Umzug innerhalb Deutschlands handelt.

Flüchtlinge lassen Familie, Heimat, Sprache und Kultur hinter sich und begeben sich auf eine immer lebensgefährliche Reise ins Ungewisse. Dabei sterben jährlich knapp 10 000 Geflüchtete auf den größten Migrationsrouten. Die Dunkelziffer liegt allerdings um ein Vielfaches höher. Wer sich in solch eine Gefahr begibt, oft auch noch mit Kindern, flieht vor dem Tod in der Heimat.

Genau hier setzen die Projekte an, die die Deutsche Lebensbrücke unterstützt. Denn Kinderarmut ist zwar nicht die einzige Ursache für Migration, aber einer der Hauptfaktoren.

Mehr erfahren » Liberias Erziehung und Bildung

 

Hohes Bevölkerungswachstum und junge Bevölkerung

Afrika ist kein homogener Raum: Die Ursachen für Kinderarmut unterscheiden sich zwischen Ländern und Regionen erheblich. Dennoch gibt es einige Hauptfaktoren, die in vielen Staaten eine wichtige Rolle spielen.

Afrika hat die jüngste Bevölkerung der Welt. Nach Angaben von UNICEF leben dort rund 40 % aller Kinder weltweit. In vielen Ländern wächst die Bevölkerung schneller, als Arbeitsplätze, Schulen oder Gesundheitssysteme ausgebaut werden können. Dadurch steigt die Zahl der Kinder, die in armen Haushalten aufwachsen.

  • Rund die Hälfte aller Menschen in Afrika südlich der Sahara ist jünger als 18 Jahre.

  • Viele Familien haben vier oder mehr Kinder.

  • Staatliche Ressourcen reichen oft nicht aus, um alle Kinder angemessen zu versorgen.

Mehr erfahren » Wie leben Kinder in Afrika?

 

Extreme Armut der Haushalte

Ein wesentlicher Grund für Kinderarmut ist die Armut der Eltern.

In der Region südlich der Sahara lebt ein großer Teil der Bevölkerung weiterhin in extremer Armut. Kinder sind davon überproportional betroffen, weil sie keine eigenen Einkommensquellen besitzen und vollständig vom Haushaltseinkommen abhängen.

Typische Folgen sind:

  • Mangelernährung

  • Schulabbrüche

  • Kinderarbeit

  • Fehlende medizinische Versorgung

Mehr erfahren » Kinder in Afrika – Hunger, Kinderarbeit & Armut

 

Bewaffnete Konflikte und politische Instabilität

Kriege und Bürgerkriege gehören zu den wichtigsten Ursachen von Kinderarmut. Betroffen sind viele Länder, darunter der Sudan, der Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, Somalia und eben Liberia.

Konflikte führen dazu, dass:

  • Familien ihr Zuhause verlieren,

  • Schulen zerstört werden,

  • Eltern sterben oder arbeitslos werden,

  • Millionen Kinder zu Binnenvertriebenen oder Flüchtlingen werden.

 

UNICEF spricht von einer Rekordzahl von Kindern, die durch Konflikte in Afrika vertrieben wurden.

 

Mangelnder Zugang zu Bildung

Bildung ist einer der wichtigsten Wege aus der Armut. Dennoch besuchen Millionen Kinder in Afrika keine Schule. In Liberia sind das 45-55 %, bei einem starken Stadt-Land-Gefälle.

Gründe, warum Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken, sind:

Kleine Schulkinder im Famaden Memorial Institute FMI, die dank Spenden Bildung erhalten

Kleine Schulkinder im Famaden Memorial Institute FMI, das die Deutsche Lebensbrücke unterstützt

  • Schulgebühren und Nebenkosten,

  • weite Schulwege,

  • Kinderarbeit,

  • frühe Verheiratung von Mädchen,

  • bewaffnete Konflikte.

 

Wer keine Schulbildung erhält, hat später deutlich geringere Chancen auf ein stabiles Einkommen. Dadurch wird Armut oft über Generationen weitergegeben.

 

Kinderarbeit

Viele arme Familien sind auf die Mitarbeit ihrer Kinder angewiesen.

Mädchen, das Kinderarbeit leistet

Besonders verbreitet ist Kinderarbeit in der Landwirtschaft, im Kleinbergbau, auf Märkten und als Haushaltshilfe. Viele Familien schicken ihre Kinder z. T. weit weg, um bei entfernten Verwandten zu arbeiten.

Das Problem verstärkt sich selbst und bildet einen Teufelskreis, aus dem es ohne Hilfe von außen oft kein Entrinnen gibt.

Kinder arbeiten → gehen nicht zur Schule → erhalten später schlecht bezahlte Arbeit → ihre eigenen Kinder wachsen wiederum in Armut auf.

 

Klimawandel und Umweltkrisen

Afrika trägt nur wenig zu den weltweiten CO₂-Emissionen bei, ist aber besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen.

Klimawandel und Umweltkrisen gehören zusammen

Dazu gehören:

  • längere Dürren,

  • Ernteausfälle,

  • Überschwemmungen,

  • Wassermangel,

  • Viehverluste.

Wenn Bauern ihre Ernte verlieren, sinken Einkommen und Ernährungssicherheit. Kinder sind die ersten Leidtragenden, weil Familien bei Nahrung, Bildung und Gesundheit sparen müssen.

 

Schwache soziale Sicherungssysteme

In vielen afrikanischen Staaten existieren nur begrenzte soziale Sicherungssysteme.

Das bedeutet:

  • kaum Arbeitslosenhilfe,

  • geringe Kindergeldprogramme,

  • fehlende Krankenversicherung,

  • unzureichende Unterstützung für Alleinerziehende.

Wenn Eltern ihre Arbeit verlieren oder krank werden, geraten Kinder daher besonders schnell in Armut.

 

Folgen der Pandemie und globaler Krisen

Die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sowie steigende Lebensmittel- und Energiepreise haben die Lage vieler Familien noch weiter verschlechtert.

Besonders betroffen sind arme Haushalte in Städten, Familien mit vielen Kindern und informell Beschäftigte ohne soziale Absicherung, d. h. 80% der Bevölkerung.

Dadurch ist die Zahl der Kinder, die in multidimensionaler Armut leben – also gleichzeitig unter Bildungs-, Gesundheits- und Ernährungsdefiziten leiden –, weiter gestiegen.

 

Wie entsteht Migration?

Kinderarmut ist ein wichtiger Migrationsfaktor, aber selten der einzige. Die Ursache ist ein fatales Zusammenspiel aus lokalen Problemen und globalen wirtschaftlichen Strukturen:

  • Armut und Perspektivlosigkeit

  • Arbeitslosigkeit

  • Konflikte und Gewalt

  • Klimawandel

  • fehlende Bildungschancen

  • politische Instabilität

Die Forschung beschreibt Migration daher überwiegend als Ergebnis eines komplexen Bündels sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ursachen und nicht allein als direkte Folge von Kinderarmut.

 

Wo liegen die Ursachen für Zuwanderung aus Afrika?


Kolonialismus und ungleiche Wirtschaftsstrukturen

Viele afrikanische Staaten wurden während der Kolonialzeit wirtschaftlich auf den Export von Rohstoffen ausgerichtet. Bis heute exportieren zahlreiche Länder vor allem Rohöl, Gold, Kobalt, Kupfer, Kakao und Kaffee. Die Weiterverarbeitung und der größte Teil der Wertschöpfung finden dagegen häufig außerhalb Afrikas statt. Dadurch entstehen weniger gut bezahlte Arbeitsplätze vor Ort.

Beispielsweise verfügt die Demokratische Republik Kongo über enorme Vorkommen an Kobalt und Kupfer. Dennoch lebt ein großer Teil der Bevölkerung weiterhin in Armut.


Ungerechte Handelsstrukturen

Afrikanische Länder exportieren oft günstige Rohstoffe und importieren teure Fertigprodukte. Dadurch fließen Gewinne ins Ausland, bleiben Industrien schwach, entstehen zu wenige Arbeitsplätze, und wächst die Abhängigkeit von Weltmarktpreisen.

Fallen Rohstoffpreise, geraten ganze Volkswirtschaften unter Druck – mit unmittelbaren Folgen für Familien und Kinder.


Korruption und schwache Institutionen

In einigen Staaten versickern öffentliche Gelder durch Korruption oder Misswirtschaft. Die Folgen sind schlechte Schulen, mangelnde Gesundheitsversorgung, fehlende Infrastruktur und eine geringe bzw. komplett fehlende soziale Absicherung. Kinder leiden besonders stark unter diesen Defiziten.


Konflikte und Gewalt

Bewaffnete Konflikte zerstören Schulen, Krankenhäuser, Verkehrswege und die lokale Wirtschaft. In Liberia wurde durch die lang anhaltenden Konflikte nicht nur praktisch die gesamte Infrastruktur zerstört – es wurde fast eine ganze Generation an Lehrkräften und medizinischem Personal ausgerottet. Epidemien haben ihr Übriges dazu beigetragen.

Millionen Kinder verlieren dadurch Bildung, Sicherheit und Zukunftsperspektiven. Aktuelle Konflikte, etwa im Sudan, der Sahelzone oder in der Demokratischen Republik Kongo, verschärfen die Kinderarmut erheblich.


Klimawandel

Viele afrikanische Länder sind besonders anfällig für Dürren, Überschwemmungen, Wasserknappheit und Ernteausfälle. Dabei stammen nur etwa 3 bis 4 % der weltweiten CO₂-Emissionen aus Afrika, während die Folgen des Klimawandels dort besonders gravierend sind.

Das ist ein zentraler Aspekt der internationalen Gerechtigkeitsdebatte.


 

Was können wir im globalen Norden tun?

Es gibt zwei unterschiedliche Sichtweisen:

  1. Die eine betont individuelle Verantwortung: bewusster Konsum, Spenden und Engagement.

  2. Die andere sieht die Hauptverantwortung bei Regierungen, internationalen Organisationen und Unternehmen, weil Kinderarmut vor allem durch globale wirtschaftliche und politische Strukturen geprägt wird.

 

“Was kann ich als Einzelne*r schon dagegen tun?”

Die Antwort: nicht alles, aber mehr, als du denkst. Du kannst zum Beispiel:

  • Bewusst konsumieren und Produkte kaufen, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden. Damit trägst du fast direkt zur Verbesserung von Einkommen im globalen Süden bei.

    Ein paar Beispiele: fair gehandelter Kaffee, Kakao, Schokolade, Baumwolle und ganz generell Kleidung. Relevant ist hier das Konzept von Fairtrade International. Die fair gehandelten Produkte sind als solche gekennzeichnet.

  • Organisationen unterstützen, die vor Ort helfen. Zum Beispiel die Deutsche Lebensbrücke.

  • Politisches Engagement zeigen. Du kannst ganz gezielt entwicklungspolitische Initiativen unterstützen oder dich in einer NGO engagieren. Und du kannst Parteien wählen, die in ihrem Programm die Förderung von Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutz stehen haben.

 

Dein Handeln zählt!

Ja – ich als Einzelne*r kann Kinderarmut in Afrika nicht beenden. Die Ursachen sind zu komplex: Bewaffnete Konflikte, Korruption, Klimawandel, ungleiche Handelsstrukturen und fehlende Bildungschancen lassen sich nicht durch eine einzelne Spende oder eine Kaufentscheidung beseitigen.

Aber daraus zu schließen, das eigene Handeln sei bedeutungslos, wäre falsch.

Viele politische Veränderungen sind entstanden, weil Menschen ihre Haltung änderten und Druck aufbauten. Z. B. die Abschaffung der Kinderarbeit in Europa, Frauenrechte, Umwelt- und Klimaschutz, und faire Arbeitsbedingungen in Lieferketten.

Politik reagiert häufig erst, wenn genügend Menschen ein Thema wichtig finden.

 
Auch deine Konsumentscheidungen sind nicht wirkungslos

Auch deine Konsumentscheidungen sind nicht wirkungslos. Wer Produkte aus fairen Lieferketten kauft oder Unternehmen bevorzugt, die soziale Standards einhalten, sendet ein wirtschaftliches Signal.

Eine Tafel Schokolade verändert die Welt natürlich nicht. Aber Millionen Kaufentscheidungen können Produktionsbedingungen beeinflussen.

Ein deutsches Beispiel: Regionale Produkte sind heute ein großes Angebot in Supermärkten – weil die Verbraucher darauf bestanden haben.

Schließlich: Spenden retten tatsächlich Leben, indem sie Bildung und Gesundheit fördern und Kindern Lebensperspektiven in ihrer Heimat eröffnen. Eine einzelne Spende löst natürlich kein strukturelles Problem.

Für das einzelne Kind, das dadurch eine Schule besuchen oder medizinisch versorgt werden kann, macht sie jedoch einen enormen Unterschied.

 

Gleichgültigkeit verändert garantiert nichts

Die Haltung „Ich kann ohnehin nichts tun“ hat eine paradoxe Wirkung: Wenn Millionen Menschen so denken, bleibt alles beim Alten. Umgekehrt gilt:

  • Millionen engagieren sich politisch.

  • Millionen unterstützen faire Handelsbeziehungen.

  • Millionen fordern mehr Klimaschutz.

  • Millionen Menschen spenden.

Erst daraus entsteht gesellschaftliche Veränderung.

 

Allerdings: Die Verantwortung darf nicht auf Einzelpersonen abgeschoben werden.

Es wäre zu einfach zu sagen: „Wenn nur jeder fair einkaufen würde, gäbe es keine Kinderarmut und keine Zuwanderung mehr.”

Das stimmt nicht. Die größten Hebel liegen bei Regierungen, internationalen Organisationen, Unternehmen, Handelsabkommen, Klimapolitik und gezielten Bildungsinvestitionen.

Einzelpersonen können einen Beitrag leisten, aber sie dürfen nicht allein für globale Probleme verantwortlich gemacht werden.

 

Wie handeln die Verantwortlichen?

Unternehmen, Regierungen und Hilfsorganisationen können einen entscheidenden Beitrag zur Linderung von Kinderarmut in Afrika leisten. Oder sie könnten. Leider stehen den guten Vorsätzen vor allem bei Unternehmen und Regierungen oft wirtschaftliche oder politische Interessen entgegen.

Dabei vertreten die meisten Entwicklungsökonomen heute die Auffassung, dass individuelles Engagement wichtig ist, die größten Veränderungen durch strukturelle Reformen, Bildung, wirtschaftliche Entwicklung und stabile politische Institutionen erreicht werden können.

 

Unternehmen könnten z.B.

  • existenzsichernde Löhne entlang ihrer Lieferketten fördern,

  • Kinderarbeit ausschließen,

  • lokale Produzenten fair bezahlen,

  • Ausbildungsprogramme finanzieren,

  • in afrikanische Standorte investieren.

Regierungen könnten:

  1. Faire Handelsbedingungen schaffen.

  2. Entwicklungspartnerschaften auf Augenhöhe fördern.

  3. Klimafinanzierung ausbauen.

  4. Schuldenerleichterungen ermöglichen.

  5. Investitionen in Bildung und Gesundheit unterstützen.

  6. Korruptionsbekämpfung und gute Regierungsführung fördern.

 

Wirksame Ansätze bei der Arbeit von Hilfsorganisatinen sind

  • Ausbau von Schulen,

  • Ernährungsprogramme,

  • Gesundheitsversorgung,

  • Berufsbildung,

  • Unterstützung von Kleinbauern,

  • Förderung von Mädchenbildung.

 
Petra Windisch de Lates von der Deutschen Lebenbrücke mit Schülerinnen und Schülern des FMI.

Petra Windisch de Lates von der Deutschen Lebenbrücke mit Schülerinnen und Schülern des FMI.

Studien zeigen, dass Investitionen in Bildung – insbesondere von Mädchen – zu den wirksamsten Mitteln gegen Kinderarmut gehören.

Deshalb engagiert sich die Deutsche Lebensbrücke vor allem in diesem Bereich.

 

Niemand kann die Welt allein verändern. Aber jeder entscheidet mit, ob er Teil der Gleichgültigkeit oder Teil der Veränderung sein möchte. Kinderarmut verschwindet nicht, weil einige wenige alles tun. Sie verschwindet, wenn viele Menschen anfangen, etwas zu tun – und von Politik und Wirtschaft verlangen, mehr zu tun als bisher.

 

Warum ist Migration in Maßen für Deutschland wichtig?

Es ist wichtig, den Menschen in Afrika zu helfen, in ihrer Heimat ein Auskommen zu haben, damit sie nicht aus ihrem Land flüchten müssen, um zu überleben. Gleichzeitig brauchen wir aber eine gewisse Anzahl an Migrant*innen. Überalterung, eine seit Jahren zu niedrige Geburtenrate und aktuell das Ausscheiden der Babyboomer aus dem Berufsleben führen zu massivem Fachkräftemangel, und großen Problemen in der Pflege, im Gesundheitswesen, im Handwerk und bei den Sozialversicherungen.

Migration kann Fachkräfte sichern, Innovation fördern, unser Renten- und Sozialsystem stabilisieren und die kulturelle und wirtschaftliche Dynamik stärken. Eine alternde Gesellschaft braucht in einem gewissen Umfang junge Menschen von außen, um langfristig leistungsfähig zu bleiben.

 

Und trotzdem müssen wir gleichzeitig Armut in Afrika bekämpfen

Wir leben in einer One-World-Gesellschaft. Armut, Hunger, Kriege und Klimafolgen bleiben eben nicht an Landes- und Kontinentalgrenzen stehen. Sie beeinflusse Migrationsbewegungen, globale Sicherheit, Lieferketten, Wirtschaftsentwicklung und politische Stabilität.

Nicht nur im globalen Süden, sondern weltweit.

Wer Armut bekämpft, bekämpft oft auch Fluchtursachen.

 

Fazit: Zuwanderung als Folge von Kinderarmut

In einer Welt, die wirtschaftlich, ökologisch und menschlich miteinander verbunden ist, ist die Bekämpfung von Armut kein Akt der Wohltätigkeit, sondern eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft.

MaJa Boselli

MaJa hat Romanistik und evangelische Theologie studiert. Sie schreibt seit über 20 Jahren Fachartikel im sozialen Bereich. Von praktischen Themen wie Kinderhilfe bis hin zur Sozialpolitik. Außerdem bloggt und twittert sie leidenschaftlich, seitdem es soziale Netzwerke gibt. Ihre Spezialität: so lange am Thema dranbleiben, bis allen alles klar ist. Ihr Motto: “ich schreibe, also bin ich.”

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